Eine Weisheit von Christian Morgenstern war:

"Die Selbstachtung einer Katze ist außerordentlich!"

Cooler Spruch, finde ich. Wenn man im Netz so liest, gibt es immer sehr viele Katzenpostings. Ich kann damit nicht so viel anfangen und finde die Reaktionen oft ein wenig übertrieben. Doch etwas haben wir gemeinsam, ich finde sie sind süß. Was ich daneben noch besonders mag ist, dass sie so eigenwillig sind. Denn versucht mal eine Katze zu streicheln, wenn die absolut nicht will. So könnte man da ableiten, dass es vielleicht mit ihrer Selbstachtung zu tun hat.

Als Beitragsbild habe ich eine Kreidezeichnung von mir gewählt. Die Katze sieht ein bisschen so aus, als würde sie sich verstecken oder putzen. Auf jeden Fall lässt sie sich nicht stören und ist ganz bei sich - so interpretiere ich es. 

Jetzt frage ich mich: „Warum fällt es den Menschen immer so schwer, mit ihrer eigenen Selbstachtung!“

Doch was bedeutet Selbstachtung? In Frieden mit sich selbst? Ständiges hinterfragen unserer Gedanken? Achtsam mit unserem Körper umgehen? Unser Selbstwertgefühl überprüfen? Ich denke, es ist von jedem etwas drin und immer wieder zielt es auf die gleiche Antwort.

Wir sollten das tun, was in erster Linie uns gefällt, ohne Abhängigkeit der Meinung von anderen Menschen in unserer Umgebung. Nur ist das in unserer Gesellschaft gar nicht so einfach. Natürlich gibt es ein paar kleine Hindernisse im täglichen Leben und auch mir gelingt es nicht immer. Doch wie sagt man immer: "Sie war stets bemüht" 

Wir sind ständig diesen Höhen und Tiefen ausgesetzt und unser Leben ist oft im Wandel. Vielleicht können wir von dieser Weisheit etwas lernen? Unabhängig zu sein und uns auf freundliche, bestimmte Weise zu behaupten und für uns selbst einzustehen. Unsere eigenen Gedanken überprüfen und es für uns anpassen. Mir hat ein Mann einmal gesagt, wir können nur durch unser eigenes Verhalten zu Situationen oder Menschen, die Reaktion der Anderen verändern. Doch das Andere sich ändern, können und dürfen wir nicht erwarten.