Kölsches Jrundjesetz

Von fraustadtbaecker|7. Dezember 2017|Rund ums Leben|0 Kommentare

Ich habe kürzlich einen Beitrag über Ajahn Brahm gelesen. Er ist der Autor von “Die Kuh, die weinte”. Im übrigen auch ein sehr berührendes Buch von der Kunst eines erfüllten Lebens. Aber um das Buch geht es hier jetzt nicht. 

Auf dem Weg nach Thailand und später dort in einem Waldkloster lernte er seinen Lehrer kennen. Dieser fragte einfach nur “Warum?” und er hatte keine Antwort. Uns geht es oft genauso. Wir suchen immer nach Antworten und analysieren unser Leben. Warum passiert immer mir das? Oder warum werden andere Menschen bevorzugt? Das können wir endlos fortführen. 

Das bringt uns letztlich nicht weiter. Interessant war die Aussage seines Lehrers Ajahn Chah dazu. Denn er sagte einfach “Es gibt nichts.” So kam Ajahn Brahm zu der Erkenntnis und Grundregel seines Lebens: Akzeptanz, Annehmen was ist.

Da fiel mir auf, dass wir Kölsche mit unserem Jrundjesetz wohl doch mehr buddhistisch sind, als wir dachten. Denn ein Jesetz lautet:

Et es wie et es!

 

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